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Meine Meinung

 

»The Shape of Water« - ein Titel, der eine unglaubliche Liebesgeschichte definiert, ein Roman über eine surreale Beziehung, eine Komposition aus übernatürlichen und grauenhaft realen Details, und zwei sich Liebende, die wie von Gott geschaffen unterschiedlicher nicht sein könnten – ein Epos mit herzergreifenden Bildern und einer emotionalen Liebesgeschichte.

 

»The Shape of Water« ist eine Explosion, eine Detonation. Der Mittelteil ist das Anzünden der Lunte, und das Ende die pulverisierende Klimax, die alles in Wallungen bringt. Der Anfang des Buches, der Beginn ist die Lunte, die Schnur, der Faden, der angezündet werden muss – Betonung liegt auf »muss«, denn bis diese angezündet wird und wir in den Mittelteil übergehen, dauert es ein wenig. Die ersten Kapitel des Buches »The Shape of Water« von Daniel Kraus sind träge, stockend, wie zähfließender Verkehr; eine dahinplätschernde Einleitung, beginnend mit dem Antagonisten im wilden Dschungel, auf der Jagd nach einem ulkigen Wesen; Einschübe dessen Frau, ewiges Philosophieren über deren Arbeit als Hausfrau und Bügelmama. Ein kleiner Lichtblick: Immer wieder diese sonderbare und überaus einzigartige Person: Elisa, Elisa Esposito, die stumme Putzfrau des Occam, einem Hochsicherheitslabor. Elisa ist schüchtern, ruhig, so ruhig wie die Stille, sie lässt sich alles gefallen, wird von ihren Arbeitgebern unterdrückt und hat nur einen Halt während der quälenden Stunden der Nachtschicht: Ihre beste Freundin Zelda, eine opulente, dunkelhäutige Walküre mit Organisationstalent und Sprachwitz. Doch etwas ist anders im Labor, etwas geht da vor sich – ein geheimes Geheimprojekt, neue Wissenschaftler, und ein gigantischer Wassertank. Ladies und Gentlemen, die Lunte wurde angezündet, der holprige Start vorbei und der zähfließende Verkehr löst sich immer mehr auf, Spannung entsteht, wir werden mit dem Wesen bekanntgemacht, und wir erleben eine wahrhaftige Transformation: Elisa von schwächlich und schüchtern zu stark und pulsierend, eine dreihundertachtzig-Grad-Drehung, eine positive Drehung, denn Elisa ist eine so starke Persönlichkeit, die nur hinter ihrer Beeinträchtigung und den gesellschaftlichen Ängsten versteckt ist, und die das Wesen frohlockend hervorgerufen hat. Dies alles führt bis zur großen Explosion – das Ende des Buches. Ein fantastischer Verlauf dieser keinesfalls typischen Geschichte, die Zusammenkunft aller Charaktere und ein Ende, welches selbst mich umgehauen hat, und welches passender ich kaum fände – eine Rundum-Mischung mit einem guten Schreibstil, einer faszinierenden Geschichte, einer wuchtigen Heldin und einem Wesen, welches exotischer nicht sein könnte – einzig und allein der Beginn war enttäuschend; es dauert, bis Fahrt aufkommt, und es dauert, bis es zur Sache geht, dafür war aber alles Andere ein faszinierendes Epos über eine Frau, die mir unglaublich ans Herz gewachsen ist, und über eine Liebe, die komischer und wundervoller nicht sein könnte.

Fazit

Faszinierend und herzergreifend; ein explodierendes Werk mit grandiosen Figuren und einem Plot, der mich mit seiner exotischen und unnatürlichen Art begeistert hat! Eine klare Leseempfehlung!

Das Buch

 

Titel: The Shape of Water

Autor: Daniel Kraus

Verlag: DroemerKnaur

Seitenzahl: 432

Format: Paperback

ISBN: 978-3426523070

Preis: 16.99 €

Von Daniel

Vielen Dank an DroemerKnaur für das Rezensionsexemplar!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit DroemerKnaur und enthält Werbung für "The Shape of Water" von Daniel Kraus.

Bildquelle: © DroemerKnaur | www.droemerknaur.de |2018

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