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Stephen King's »ES« in beeindruckender Hörbuchfassung!

Aktualisiert: 16. Apr 2018


Cover: (c) RandomHouse

Zum Hörbuch



Stephen King’s Horrorklassiker »ES« in neuer Fassung: Film, Buch und Hörbuch im neuen Gewand, keineswegs ein Requiem, es ist eine Reputation, eine Widerbelebung – war sie nötig? Ist das alles nur Geldmacherei? – natürlich, doch wir als Endverbraucher haben dafür unseren Spaß – obwohl Spaß mehr oder weniger der falsche Ausdruck ist. Eher »Schrecken«, oder »Albtraum«. »Es« ist nämlich ein Albtraum. Nicht nur für uns, sondern auch für unsere Helden in dieser groß gefächerten und breitbeinig entwickelten Story. Der herzergreifende und grandios inszenierte »Club der Verlierer« stellt sich seinen Ängsten. Eine Mischung aus Angst, Schrecken und Brutalität – alles gekoppelt in einem Titel: »Es«!


Der Albtraum in Form eines Clowns


Freilich ist die Neuauflage auch unserer Zeit angepasst. Wenn sie auch im Jahre 1957 beginnt und Jahre später endet. Doch die Story blieb gleich, das Grausame blieb gleich, und vor allem: »Es« blieb gleich, wenn dieser Horror-Clown im Remake auch wirklich Horror ist!


Es beginnt mit etwas Fürchterlichem, mit etwas Skrupellosem, mit einem Schrei, der die Leser, vielmehr aber die Zuschauer, schockiert. Ein Fakt, welches man nicht ganz glauben mag.


Ist Stephen King dazu fähig? Mit was quält er uns, was hat er sich dabei gedacht? Was waren seine Intentionen, was hat ihn dazu getrieben, den kleinen, unschuldigen Georgie zum Opfer zu machen? Der kleine Junge, der im strömenden Regen nur ein kleines Boot schwimmen lassen wollte, doch dieses (aus reinem Zufall?) in der Kanalisation verschwand. Hätte es nicht ein anderer sein können? Vielleicht ein grimmiger Erwachsener, eine alte Gewitterwolke, die keine Kinder mag oder eher noch ein Halbstarker aus derselben Schule, der mehr Gewalt als Erwachsenwerden im Kopf hat?


Bitte entschuldigen Sie meine Spekulationen und den Wunsch, Georgie wäre das nicht zugestoßen, sondern lieber einem Antagonisten, den man es lieber an den Hals wünscht, aber wenn Stephen King einen kleinen Jungen ins Reich der Toten schickt – und das auf eine ziemlich bestialische Art und Weise – dann dürfen wir uns auch wünschen, jemand anderem aus der Stadt Derry wäre dies wiederfahren – bevorzugt natürlich jemand, den man nicht mag.


Wer jetzt aber denkt, so schlimm kann es doch nicht gewesen sein, der irrt sich gewaltig – freilich, in der Originalfassung nicht, doch im großen Remake haben die Filmemacher keinen Skrupel gespürt und tief in die mörderische Tasche gegriffen. Authentisch allemal durchgesetzt und »verbildlicht«, doch für uns als Zuschauer relativ abscheulich; noch dazu, weil Georgie ein kleiner Junge ist, der nichts angestellt hat und nur mit seinem Bruder Bill im Regen spielen wollte, Bill aber im Bett geblieben ist, da er erkrankt ist, und Regen da natürlich nicht das Beste Heilmittel dagegen ist.


Es ist aber vielmehr dieses Etwas, welches großen Hunger verspürt und nur alle achtundzwanzig Jahre sein Unwesen treibt, es ist der Horror-Clown Pennywise, der plötzlich mit seinem grässlichen, rhetorisch veräppelnden Grinsen und den spitzen Zähnen vor Georgie auftaucht und ihn zu sich nach unten lockt. Es sind die roten Haare, dieses bleiche Gesicht, diese fürchterlichen Augen und diese ungewöhnliche Atmosphäre, die von ihm ausgeht, die uns nichts Gutes ahnen lässt. Es ist die Vorahnung, es ist die Gewissheit, dass dieser Clown nicht dazu da ist, Kindern eine Freude zu bereiten, und es ist das Wissen, dass Georgie das nicht überleben wird, und die wohlbekannte Leichtgläubigkeit und Naivität des Kindes zu seinem Tod führt. Zu einem grässlichen Tod. Zu einem Tod, den er nicht verdient hat.


Ein Hörbuch des Schreckens - aber mit einem grandiosem Sprecher!


Keine leichte Kost, und das bereits am Anfang vom Film. Dagegen war das Original mit Tim Curry als Pennywise ein Kinderfilm. Es ist aber mehr der Film, der diese brutale Geschichte zu etwas Grausamen macht – keinesfalls im negativen Sinn, der Film ist fantastisch, ich mag ihn mehr als das Original – es ist mehr die Art der Darstellung, die uns die Filmemacher bieten. Gott sei Dank gibt es aber nicht nur den Film, sondern auch eine neu erschienene Filmbuchausgabe und ein Hörbuch – beides käuflich erwerblich und in einer ziemlich düsteren Aufmachung. Das Buch habe ich nicht gelesen – es ist ziemlich dick, und man braucht nicht nur Nerven aus Stahl, sondern auch viel Zeit zum Lesen. Ich entschied mich vielmehr für das Hörbuch, welches ich beim großen Hörbuch-Anbieter AUDIBLE erworben habe.


Das Hörbuch zählt sage und schreibe dreiundfünfzig Stunden und wurde vom bekannten David Nathan eingesprochen, der bereits großen Stars wie Johnny Depp, Leonardo DiCaprio und Christian Bale seine Stimme geliehen hat, für die er auch zahlreich ausgezeichnet wurde. Und diese Besetzung hat das wuchtige und opulente Hörbuch freilich zu etwas Besonderem gemacht: David Nathan besitzt eine fantastische Stimmfarbe; etwas Tiefes, aber auch Interessantes.


Es passt perfekt zum Thema des Hörbuchs, es passt perfekt zur Geschichte. Mysteriös und dramatisch. Aber nicht nur: Auch entspannend, wohltuend, wie eine höhere Stimme, die wortwörtlich zu uns spricht – bis Pennywise auftaucht, bis die Kinder, die das Etwas bekämpfen, mit eisernem Mut und (mehr oder weniger) fast keiner Angst loslegen, wie sie, getrieben von Zorn und Hass Pennywise die Leviten lesen, wie sie es vernichten, wie sie immer mehr ihre Ängste besiegen und zeigen, was sie können – dann legt auch David Nathan los, erhöht die Stimme, wird aggressiver, kämpferischer, fürchterlicher! Denn unser Sprecher weiß, wie er dem Zuhörer zum Erschaudern bringt, wie er Pennywise perfekt inszeniert und wie er den Kindern einzigartige Stimmen gibt, wie er ihre Ängste verkörpert und uns nur durch unsere Lautsprecher die komplette, sehr komplexe Story zeigt.


Den »Stotter-Bill« mochte ich hierbei am liebsten, da David Nathan genau das umsetzte, was Stephen King zeigen wollte: Eine Macke, ein Fehler, eine »Krankheit«, die besiegt werden kann. Kurz gesagt: David Nathan vollführt eine harmonische Sprechrolle, die, wenn es wirklich zur Sache geht und wir immer wieder einen Höhepunkt, eine literarisch-gruselige Klimax erreichen, explodiert, die – begleitet von erstickenden Rauchschwaden und glühenden Funken einen Eindruck hinterlässt; eine Leistung, die ich zu schätzen weiß, ein Sprecher, der wirklich etwas von seinem Handwerk versteht und ein Hörbuch-Anbieter, der dieses fantastisch gesprochene Hörbuch an begeisterte Leser und Hörer bringt.


Audible als Hörbuch-Botschafter


Die Länge von beeindruckenden dreiundfünfzig Stunden war gar kein Problem – ganz im Gegenteil: Es war ein Abenteuer, welches ich irgendwann ungewollt verlassen musste, weil es zu Ende war. Ich kenne das Original – beide Teile – und mochte es nicht wirklich, nur durch Zufall hat mich meine Schwester mit ins Kino gezerrt – ich war zu Beginn nicht wirklich begeistert, doch der Film fing an, und nach über zwei Stunden verließ ich das Kino als begeisterter Fan.


Allerdings nur von ES, ich habe schon viele Male versucht, Stephen King zu lesen, und es war immer wieder ein Misserfolg. Doch zu »Es« kam ich durch das sehr erfolgreiche und meiner Meinung nach besser gewordene Remake, und anstatt mir das übergewichtige Taschenbuch gekauft zu haben entschied ich mich für das Hörbuch von Audible, welches auch wirklich grandios gesprochen und vertont wurde. Das Hörbuch habe ich hierbei über die Audible-App auf dem Handy gehört – immer wieder abwechselnd zwischen Kopfhörer und Lautsprecher; perfekt für jede Gelegenheit: Entweder zum Einschlafen (was keinesfalls Albträume hervorruft!), als Untermalung für Home-Office, als Füller zwischen Terminen oder im Zug vor Veranstaltungen oder auch wenn’s nur zum Einkaufen ist - »Es« war überall mit dabei, und das sehr erfolgreich mit der Audible-App, die nicht nur kinderleicht zu bedienen ist, sondern auch sehr viele hilfreiche und interessante Zusatzoptionen birgt: Man kann Lesezeichen setzen, einfach zwischen den Kapiteln hin- und herswitchen, in der Benachrichtigungszeile des Smartphones wird der aktuelle Stand des Hörbuchs angezeigt (samt Länge und Kapitelbezeichnung), ein Timer für den Schlafmodus ist verfügbar, man kann auch einem Freund das Hörbuch empfehlen, der dieses dann kostenlos downloaden kann.


Ach ja, es gibt da noch eine Funktion, die ich wirklich bevorzuge und liebe: »Car Mode« - Hörbuch hören während der Autofahrt mit einer tollen Funktion, die die App zum leichten Bedienen umwandelt … nicht, dass man von der vielen Tipper- und Sucherei noch einen Unfall baut! Somit bin ich wirklich überzeugt von dem umfangreichen und großzügigen Angebot von Audible – ein Dienstleister, ein Hörbuch-Anbieter, der nur zu empfehlen ist. Das Angebot des gerade genannten Shops ist groß – unbeschreiblich groß sogar. Neben Eigenproduktionen vertreibt Audible auch Hörbücher vieler Hörbuch-Verlage, das nur so nebenbei. Die Palette an tollen Hörbüchern ist somit groß – von jedem Genre und jeder Kategorie das Beste ausgewählt, aber auch kleine Schätze und unbekannte Juwelen der Hörbuchbranche sind zu finden – Audible macht da keine Ausnahme, man findet alles, was das literarisch beeinflusste Hörbuchherz begehrt – man sollte aber aufpassen, denn eine Herzattacke ist da auf jeden Fall vorprogrammiert, wenn man sich das Angebot von Audible durchsieht – Hörbücher nur vom Feinsten!



Screenshot: Audible.de

Zu Audible


I'm satisfied!


Ergo: Nicht nur ein Hörbuch, welches mich persönlich überzeugt hat, sondern auch eine Dienstleistung von Audible, die es mir als Kunde ermöglicht, geschwind und einfach zu navigieren, konsequent zu bestimmen, wann ich was höre und besonders: wie ich höre. Eine großartige Möglichkeit, namhafte, aber auch neue Autoren zu genießen, Sprecher gebannt zuzuhören und freiwillig auszuwählen, was ich als nächstes hören möchte. Ein Zusammenspiel aus großartigen Elementen – alles vereint in einem Wort: Audible!


Dieser vergütete Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Audible und enthält Werbung für "Audible" und "Es" von Stephen King.


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