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Literaturnobelpreisträgerin Louise Glück


Louise Glück hat den Nobelpreis für Literatur 2020 erhalten – und dies vollkommen zurecht! Ihre Gedichte zeugen von der Verbundenheit des Menschen zur Natur, und vor allem zur Abhängigkeit, der die Menschen obliegen, eine Obsession, die Natur auszubeuten und deren Schönheit aufs Vollkommenste zu ignorieren. Darüber schreibt Louise Glück: Über die Schönheit und die Ästhetik des naturellen, natürlichen Daseins; über das Atmen der Welt und die feinen, wunderschönen Details dieser Erde. Beide Gedichtbände - »Wilde Iris« sowie »Averno« sind bei Luchterhand erschienen, und beide Gedichtbände habe ich gelesen, wollte mir ein Bild von der Literaturnobelpreisträgerin machen, und war überrascht, wie einfühlsam, beobachtungsnah und lieblich Louise Glück ihre Geschichten erzählt. Eine feine Sprache beherrscht beide Sammlungen, eine Sprache, die der Natur angepasst ist, blumig und nah, aber auch von einer Dramatik begleitet, um den Lesern zu zeigen: Höre hin und bewundere das Flüstern der Blumen und der Bäume, der Gräser und der Blätter, höre das Mahnen der Tiere und der Winde, der Insekten und Bewohner dieser Mutter Erde. So schön beschreibt Louise Glück ihren inneren Sturm, ihre Sorgen, ihre Warnungen und Träume über das Einzige, was uns am Leben hält – in beiden Sammlungen gleichermaßen: Geschieht es in »Wilde Iris« durch die Metaphern verschiedener Blumenarten, so geschieht es in »Averno« durch die Präsenz des Großen und Ganzen. »Averno« bedeutet ja »Hölle«, somit ist für uns die Erde ein Spielplatz, für die Erde selbst aber die Hölle.

Dieser Beitrag enthält Werbung für oben genannte Titel.

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