• Daniel Allertseder

Inneres Wetter


Den Geburtstag des Großvater möchte die Familie feiern. Er wird 77, und Bettina schreibt eine Rundmail an alle, um darauf aufmerksam zu machen und einzuladen. Und dann erleben wir die drei Geschwister - Bettina, Huberta und Sebastian - und lesen von ihrem Leben, von ihren Problemen, und der Großvater kommt auch hin und wieder zu Wort.


Ich habe sehr mit diesem Roman gehadert und hatte meine Schwierigkeiten mit der Handlung. Ich habe in der Tat die Feinfühligkeit und die Eleganz Schmitters Erzählstils erkannt; gar keine Frage! Auch die poetische Ader, kombiniert mit dem philosophischen Ansatz vieler Szenen und Beschreibungen - jedoch konnte ich trotz all der Lorbeeren, die ich vorweggestreckt habe, nur wenig mit dem Sujet, mit dem Plot der Geschichte anfangen. "Inneres Wetter" war ein Porträt unterschiedlicher Leben, die aber doch miteinander verflochten sind, jedoch war es auch nichts Außergewöhnliches, was mich - um es umgangssprachlich auszudrücken - aus den Socken gehauen hat. Es war auf Grund des Stils und der poetischen Feinfühligkeit und Beobachtungsgabe der Autorin nett zu lesen, das möchte ich nicht bestreiten, jedoch war es mir zu alltäglich; zu gewöhnlich und dahingehend auch zu langatmig.


3 von 5 Sterne


Titel: Inneres Wetter

Autorin: Elke Schmitter

Verlag: C. H. Beck

Format: Hardcover

Seiten: 202

ISBN: 978-3-406-77429-4

Preis: 22,00 €

Besondere Bemerkungen: Dieser Beitrag enthält Werbung