Das Buch

Titel: In Sachen Joseph

Autor: Husch Josten

Verlag: Piper

Format: Taschenbuch

Seiten: 176

ISBN: 978-3-492-31337-7

Preis: 10.00 €

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Piper und enthält Werbung für "In Sachen Joseph" von Husch Josten.

Meine Meinung

Husch Jostens Schreibstil war mir sofort aufgefallen, als ich den Roman "In Sachen Joseph" begonnen habe. Es war keinesfalls eine zufällige Entscheidung, den Roman zu lesen - vielmehr ließ ich mich von Leserstimmen aus dem näheren Umfeld inspirieren. Ich habe ihn begonnen - mit großer Erwartung - und wurde direkt einer Mutprobe unterzogen: Schaffe ich es, dem Schreibstil Gerecht zu werden und als nicht allwissender Leser dem Geschehen ohne Probleme zu folgen? Denn wir lesen von Helen, die ins absolut Kalte geworfen wurde und sich um die Pflege ihres Vaters kümmern muss. Fortan nimmt sie den Platz ihrer Mutter ein, um dem Vater mit Hand und Fuß zur Seite zu stehen. Doch Träume plagen sie - Plagen und schreckliche Vorhersehungen über ihren Freund Joseph. Darf man der Prophezeiung trauen? Oder bilden jene nächtlichen Ausflüge in das Schlimmste aller Szenarien lediglich ein Gedanken-Wirrwarr? Lange war ich mir meiner Meinung über das Buch nicht bewusst, bis mir klar war, dass jener Titel Jostens Debüt war - und ich somit der Autorin für meine fallenden Erwartungen verzeihen kann. Die Geschichte hatte ein interessantes Moralgebilde, konnte mir aber durch den sehr speziellen Schreibstil nicht vermittelt werden.

Fazit

 

"In Sachen Joseph" ist ein aufwühlender und beklemmender Roman, der Abgründe und Nettigkeiten keinesfalls als Zufälligkeiten deklariert. Husch Josten schreibt elegant, aber distanziert, und dem Geschehen folgen war mir des Öfteren zu schwer.

Bildquelle: © Piper | piper.de |2019

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