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Das Buch

Titel: Goldschatz

Autor: Ingrid Noll

Verlag: Diogenes

Format: Hardcover

Seiten: 368

ISBN: 978-3-257-07054-5 

Preis: 24.00 €

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Diogenes und enthält Werbung für "Goldschatz" von Ingrid Noll.

Meine Meinung

 

Ich liebe Ingrid Noll einfach – schon bei »Hab und Gier« war ich ihrem wundervollen Humor und ihrem einzigartigem Schreibstil verfallen, und so erging es mir auch bei den nachfolgenden Büchern »Der Mittagstisch«, »Über Bord« und »Halali«, die ich gelesen habe. Endlich ist ein neues Buch dieser wundervollen Autorin erschienen, »Goldschatz«, abermals mit einem irrwitzigen Plot und wundervollen Charakteren, wie es ihre Leser lieben und auch an ihr schätzen.

  Jung und dumm, so könnte man die Protagonisten von »Goldschatz« nennen, aber nicht unbedingt so dumm wie gemeint, sondern eher naiv, aber mit Tatendrang und Ehrgeiz, und auf genau jenen Aspekt fokussiert sich Ingrid Noll im neuen Buch, auf die Vorstellungen dieser jungen Menschen, die allesamt großartig porträtiert und charakterisiert wurden. Sei es der Halbschotte Henry oder unsere mutige Erzählerin, die zickige Martina oder der bildhübsche Oliver – ein interessantes Kollektiv aus jungen Studenten, die aus einem alten Haus eine Studenten-WG machen und dabei allerhand Schätze bergen und verhökern. Ingrid Noll macht aus folgenden Gegebenheiten wieder eine wunderbare Aneinanderreihung von ulkigen Entdeckungen und humorvollen Dialogen, wie man es bei ihr nicht anders gewohnt ist.

  Diesmal steht im Mittelpunkt erneut, wie auch bei »Hab und Gier«, ein Haus, welches grundlegend renoviert werden muss. Diese Aufgabe übernimmt die junge Trixi mit ihren Freunden, die bereits nach wenigen Tagen einziehen, aber bei Weitem noch nicht alles fertig renoviert ist. Und wo fehlt es andauernd? Genau, am Geld, und so durchkämmen sie das gesamte Haus, auf der Suche nach einem richtigen Goldschatz, dabei spielt mehr oder weniger der alte Nachbar eine wichtige Rolle.

  Dieser derbe, schwarze Humor gefällt mit an Ingrid Noll einfach so unglaublich gut, dass ich jedes ihrer Bücher regelrecht herbeisehne. Bei »Goldschatz« fehlt sogar dieser gewisse, schwarze Humor, Ingrid Noll verzichtet weitestgehend auf diese Art von Humor, und fügt sich eher dem Stereotypischen – einem ganz einfachen Humor, mit vielen paradoxen Zügen und einer authentischen Ader, die das Buch dieses Mal ganz anders macht, ganz friedfertiger und mit Charakteren, die, wie ich denke, anders sind als die in den vorigen Büchern. Die Story ist aber genauso typisch Ingrid Noll wie das in jeder Hinsicht überraschende und radikale Ende, welches mal abseits der kitschigen Happy Ends ist, wie man es in anderen Büchern gerne liest, bei Ingrid Noll aber generell nie dominiert.

Fazit

 

Ich habe mich – wie nicht anders erwartet – fantastisch unterhalten. Eine sehr interessante und auch spannende Geschichte mit vielen jungen Figuren und einem Setting, welches überzeugt. Schreibstil a la Ingrid Noll, überspitzte Dialoge und ein sehr unterhaltsamer Konflikt. Bravo, Ingrid Noll!

Bildquelle: © Diogenes | diogenes.ch |2019

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