Meine Meinung

Ein beeindruckendes, lesenswertes Buch: „Flut“ von Daniel Galera aus dem Suhrkamp Verlag. Der Autor erzählt in einer sehr tollen Sprache und mit einer gekonnten Erzählweise die Geschichte von einem Mann, der auf der Suche nach seiner wahren Identität ist. Sein Vater hat sich umgebracht, und Leopoldo macht sich mit Hündin Beta auf den Weg ans Meer, wo der Erzählung nach sein Großvater ermordet wurde. Er fokussiert sein Leben nun auf die Enthüllung des Geheimnisses. Ein lesenswertes Stück Literatur hat Daniel Galera hier geschaffen. Er hat mich in seinen Bann gezogen, in die dramatische Geschichte von Leopoldo. Beeindruck hat mich der bildgewaltige Schreibstil und die humorvollen Szenen. Etwas irritiert haben mich die nicht vorhandenen Anführungszeichen bei den Dialogen. Trotz alledem aber behinderte dies nicht sonderlich den Lesefluss. Die Lesemotivation ebbte bei mir ein wenig ab, als nach einiger Zeit nicht viel geschah. Dies änderte sich aber schnell wieder, und ich nahm das Lesen wieder mit Freude auf. Das Setting in Brasilien ist exotisch und spannend geschrieben. Ich habe noch nie einen Roman gelesen, der in Brasilien spielt, aus diesem Grund war das nun Premiere, die sehr gelungen ist! Zwar war mir der Protagonist, der nur als „er“ betitelt wurde, zu Beginn etwas unsympathisch, dennoch wuchs er mir ans Herz und ich verfolgte mit einem Elan seinen Weg, die Vergangenheit zu verstehen.

Fazit

 

Ein unglaublich toller Roman, der mir sehr ans Herz ging. Bildgewaltig, etwas verstörend und lesenswert. Eine Empfehlung!

 

Das Buch

 

Titel: Flut

Autor: Daniel Galera

Verlag: Suhrkamp

Format: Hardcover mit Umschlag

Seitenzahl: 425

ISBN: 978-3518424094

Preis: 22.95 €

www.suhrkamp.de

 

Von Daniel

 

Basar der bösen Träume

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