ga('set', 'anonymizeIp', true); Familie Grace, der Tod und ich | welovebooks

Meine Meinung

 

»Familie Grace der Tod und ich« ist der Debütroman der Autorin Laure Eve, die mit ihrem Buch mehr oder weniger das verarbeitet hat, was ihr ebenfalls passiert ist: Anderssein, dazugehören und abgestoßen werden.

    River ist neu in ihrer Schule, doch sie bemerkt relativ schnell, dass die Graces die Stars der Schule sind: Summer, Thalia und Fenrin. Jeder will mit ihnen befreundet sein, und ehe River genau herausfinden konnte, was es wirklich mit denen auf sich hat, wird sie von Summer angesprochen, und der Sog der Ereignisse beginnt…

   Gleich zu Beginn darf ich den Schreibstil der Autorin sehr loben, da er flüssig, sehr interessant und sehr verständlich war. Laure Eve konnte sich sehr gut ausdrücken, der in der Vergangenheit geschriebene Roman erzählt aus der auktorialen Perspektive und hatte aus diesem Grund einen jugendlichen Touch, was mir sehr gefiel.

     Unsere Hauptfigur River war eine Figur mit Tiefe – zuerst erfuhr man nicht viel über sie, man wusste nicht mal ihren Namen, und wir erfuhren auch, dass River nicht ihr richtiger Name war. Ihre Wohngegebenheiten und ihre Beziehung zu ihren Eltern wurde erst auch nach und nach aufgedeckt – durch diese Weise hatten wir am Anfang den Eindruck, River sei eine ganz normale Schülerin mit ganz normalen Lebensbedingungen, was uns wiederrum erschreckt hat, wenn wir erfuhren, wie es wirklich hinter der Maskerade aussah. Die Autorin hat unsere Protagonistin sehr liebevoll, aber auch stark und geheimnisvoll gestaltet, was Abwechslung in die Geschichte brachte. Gleich weitermachen möchte ich mit den Graces, die ja – sehr ungewöhnlich – der Konflikt des Romans waren. Die drei Geschwister waren allesamt mysteriöse Gestalten, die alle besondere Eigenschaften hatten: Summer war die Verständnisvolle, die sich auch mit River anfreundete; Thalia eher die Mystische und Launenhafte, die den Status als Hexen hasste; Fenrin, der einzige Junge im Bunde, war gutaussehend und der Mädchenschwarm. Diese Komponenten machten die Familie zu einer sehr interessanten Allzweckwaffe, die im Buch sehr oft eingesetzt wurde.

    Die Atmosphäre war immerzu magisch und jugendlich, was ein lockerleichtes Lesen zur Voraussetzung machte.

     Zwei negative Punkte muss ich trotz alledem noch anhängen: Zum einen war der Plot nicht so dynamisch, wie ich ihn mir vorgestellt habe (dafür war das Ende wirklich klasse!), zum anderen hat sich das Buch ein klein wenig gezogen – es gab einige Stellen, die nicht so interessant waren, da nicht wirklich etwas passierte. Dafür war das Ende großartig und die wahre Bestimmung um River lässt die Freude um den zweiten Teil noch mehr steigern!

Fazit

 

Insgesamt ein toller Roman mit interessanten Charakteren und einer Handlung, die mir gefallen hat. Besonders River hat es mir angetan, und ich freue mich sehr auf den zweiten Teil! Sehr empfehlenswert!

Das Buch

 

Titel: Familie Grace, der Tod und ich

Autor: Laure Eve

Verlag: S. Fischer

Seitenzahl: 349

Format: Hardcover

ISBN: 978-3-8414-2244-6

Preis: 18.99

Von Daniel

Vielen Dank an Fischer für das Rezensionsexemplar!

www.fischerverlage.de

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