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Das Buch

Titel: Code Genesis

Autor: Andreas Gruber

Verlag: cbj

Format: Paperback

Seiten: 321

ISBN: 978-3-570-16535-5

Preis: 13.00 €

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit cbj und enthält Werbung für "Code Genesis" von Andreas Gruber.

Meine Meinung

Andreas Gruber hat sich bei mir als skrupelloser Thrillerautor etabliert – ein Autor, der großartige Spannungsromane schreibt und viele Leser mit zwei parallel laufenden, einzigartigen Reihen begeistert. Nun hat sich der österreichische Autor einen langen Traum erfüllt: Ein Jugendroman. Ein Roman der jungen Belletristik über ein U-Boot, zwei junge Protagonisten und eine Organisation, die als Antagonist auftritt - »Code Genesis – Sie werden dich finden« ist Andreas Grubers erstes Jugendbuch, ein Debüt in einem neuen Genre.

Dadurch dass »Code Genesis« eine sehr angenehme Typografie besitzt lässt sich der Roman äußerst rasch lesen. Die Kapitel wurden generell immer kurz gehalten, und auch das Paperback ist handlich, was immer vom Vorteil ist. Sehr gespannt bin ich an das Buch rangegangen, habe die ersten Seiten gelesen. Es beginnt mit einem Rückblick, mit einem Rückblick, erzählt vom auktorialen Erzähler. Mit dem Übergang zu Kapitel eins und dem Start der Zeitrechnung viele Stunden zuvor bewegen wir uns nun in einer Binnenhandlung. Wir lernen prompt die beiden Hauptfiguren kennen, Terry und Ethan, mit Terrys Haustier Charlie. Auch lernen wir schnell das primäre Setting kennen, die Kopernikus, das U-Boot, in dem Simon, Johann, Ethan, Terry und Charlie leben und durch die sieben Weltmeere schwimmen. Ich persönlich bin kein großer Freund von U-Booten, ein klaustrophobisches Setting tief unten, ohne natürlichen Sauerstoff und natürliches Licht – ein schwimmender Sarg also. Doch ich ließ mich überraschen, und die Kopernikus lässt sich sogar ganz interessant lesen. Der Konflikt beginnt sofort, es dauert keine fünfzig Seiten und wir werden mitten in den Konflikt geworfen. Wir machen Bekanntschaft mit den Antagonisten und erleben bereits die erste Spannungsszene, innerhalb der ersten Kapitel.  

Der Schreibstil war, wie von Gruber nicht anders erwartet, flüssig und auch mit einer großen Portion Humor, was ich von Andreas Gruber absolut schätze. Ethan und Terry harmonieren auf eine sehr polemische Art und Weise, die Dialoge sind fetzig und knackig, das hat mir sehr gefallen, denn auch wenn es den Anschein macht dass sich Ethan und Terry nicht ausstehen können, so mögen sie sich doch irgendwie, ganz innen drin im Herzen.

Auch wenn es mich nun schmerzt diese Kritik niederzuschreiben, aber leider war »Code Genesis« keine passende Lektüre für mich. Der Verlauf der Story geschieht ziemlich flott, und zudem fehlte mir auch eine gewisse Tiefe – tiefgreifende Dialoge und ein Konflikt, der etwas Besonderes hat. Mich konnte das Buch schlicht nicht unterhalten. Ich habe den Roman zugeklappt und wurde mit einem Gefühl ohne Mehrwert und Unterhaltung zurückgelassen – es konnte mich, leider, nicht überzeugen.

Fazit

Für mich fehlte dieses gewisse Etwas, dieses Besondere, es konnte mich leider nicht überzeugen, was ich aber gar nicht schlimm finde, denn ich liebe Andreas Schreibe seiner Thriller. »Code Genesis« war für mich leider nichts, aber ich bin gespannt wie sich die Reihe weiterentwickeln wird.

Bildquelle: © cbj | cbj-verlag.de |2019

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