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Meine Meinung

 

Ich persönlich habe wirklich noch nie einen Westernroman gelesen. Nicht dass ich das Genre nicht mag, als eher, weil mir noch nie wirklich einer begegnet ist. Nun bot sich aber mit Sebastian Wotschke’s neuem Roman „Bastard City“ die einmalige Gelegenheit, Neuland zu entdecken, und somit stürzte ich mich in das Werk, welches einen sehr interessanten Titel besitzt.

Wir sind im Jahre 1866, die Stadt Straight Flush City zählt zu einer ruhigen Stadt; die Menschen führen ein beschauliches Leben und der Marshal John Bailey hat eigentlich nicht wirklich viel zu tun, bis eine Nachbarsstadt von einer Bande überfallen wird und das Thema Rassismus ganz groß wird…

    Der Autor hat es geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Ich habe ja noch nie einen Westernroman gelesen, und ich war dementsprechend überrascht über diesen authentischen Roman! Der Schreibstil war für mich in diesem Werk ein ganz wichtiger Punkt, denn die Rauheit und Abgedroschenheit der früheren Sprache und dem Umgang mit den Mitmenschen ließ sich im Buch haargenau widergeben und spiegelt eigentlich die harten Lebensbedingungen im 19. Jahrhundert wider – aus diesem Grund war das Feeling während dem Lesen so, als würde man wirklich zu dieser Zeit gelebt haben – und, was wichtiger ist – dass man mit John Bailey um Rassismus und Hass kämpfen muss. Durch diese knallharte Sprache entstanden demnach auch fixe und humorvolle Dialoge, die dem Lesevergnügen zum Positiven beisteuerten! Sebastian Wotschke hat auch ein Händchen für die Charakterentwicklung: Besonders den Marshal habe ich ins Herz geschlossen, da er sich intensiv für die Menschen mit anderen, ethnischen Hintergründen eingesetzt hat. Interessant war zu lesen, wie oft der Alkoholkonsum und der Gebrauch mit der Waffe mit ins Spiel kam – eben sehr oft, wie es zu dieser Zeit auch üblich war, denn die Menschen kannten noch keine Gesetzte, und jeder tat, was ihm lieb war. Der Autor erstellte hierfür eine sehr gute Struktur, was dazu führte, dass sich die Story auf eine klare Art und Weise logisch zusammenfassen lässt. Was natürlich am Wichtigsten ist, ist die Spannung, die auf jeden Fall vorhanden war! Das Tempo steigerte sich bis zum letzten Kapitel, und das Buch ist dank der Spannung, den interessanten Charakteren und dem überaus denkbaren Plot (der ja schließlich auch mit unserer Zeit kollidiert) sehr flüssig zu lesen.

 

Fazit

 

Ein sehr guter Roman von Sebastian Wotschke! Ein Western-Roman, der ein sehr wichtiges Thema enthält, und durch den tollen Schreibstil und der authentischen Atmosphäre ein gelungenes Debüt ist.

Das Buch 

 

Titel: Bastard City

Autor: Sebastian Wotschke

Verlag: Amazon

Format: Ebook

Seitenzahl: 234

ASIN: B01M1ENJ0B

Preis: 2.99 €

 

Von Daniel

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Sebastian Wotschke und enthält Werbung für "Bastard City"

Bildquelle: © Sebastian Wotschke | 2017

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