ga('set', 'anonymizeIp', true); Arthur und die Farben des Lebens

Meine Meinung

Farben. Eine Inkarnation des Lebens, ein Synonym für Freude, Glück und das barmherzige Leben. Farben bringen Botschaften, Farben erstrahlen in den unterschiedlichsten Tönen; wie laut trötende Posaunen machen sie die Welt, und vor allem das sonst so triste Menschendasein bunter und geben uns den Grund, die Augen jeden Tag überhaupt zu öffnen. Doch was wäre, rein hypothetisch betrachtet, wenn plötzlich alle Farben der Welt verschwinden würden? Was würde passieren, besonders bezogen auf uns Menschen, wenn alles schwarz, grau und weiß wäre, wenn nichts mehr, kein Objekt, kein Lebewesen, nicht einmal mehr die Natur farbenfroh erstrahlen würde? Der Autor Jean-Gabriel Causse hat sich mit genau dieser Frage beschäftigt. Eine Frage, die vielleicht irrelevant erscheinen mag, aber dennoch berechtigt und mit großen, negativen Auswirkungen verbunden wäre. Monsieur Causse stellt sich in seinem Roman „Arthur und die Farben des Lebens“ eine Welt vor, die jegliche Farbe verloren hat – was passiert mit uns Menschen? Was bewirken die Farben auf uns, und wie schätzen wir diese sehr wichtigen Elemente unseres Lebens, beziehungsweise das lebenswerte Fundament unseres Daseins? Jean-Gabriel Causse beginnt diese Prämisse, diesen Konflikt mit einem sehr sympathischen Protagonisten, Arthur, der, mehr oder weniger mit einem steinigen Leben verflucht, bald seinen Job in einer Farbstiftfabrik verlieren wird. In ebenjener Fabrik geschieht am letzten Tag etwas Merkwürdiges: Nachdem die letzten Holzfarbstifte übers Band gelaufen sind, verschwindet jegliche Farbe auf dieser Welt. Die Erde, die Menschheit gerät ins Chaos, und es liegt an Arthur, Charlotte und Louise, diese Farben wiederzufinden. Allein schon wegen der Idee möchte ich dem Autor danken, denn niemand vor ihm hat sich so instinktiv mit diesem Thema beschäftigt, niemand sonst hat eine so reale Welt kreiert, wie sie sein könnte, wenn die frohen Farben aus unserem Leben verschwinden würden. Mit einem mehr als ausgereiften Schreibstil und einer regen Fantasie konstruierte Monsieur Causse eine spannende und durchdachte Geschichte, die vor realen und authentischen Szenen nur so trotzt. Die handelnden Figuren im Roman, unsere Protagonisten, Arthur, Charlotte und auch Louise, gingen mir als Leser sehr ans Herz; Charlotte war dabei in dieser Mischung die wohl Einzigartigste, denn sie war blind, ist aber eine „Farb-Wissenschaftlerin“ und liebevolle Mutter. Man bemerkt bei dieser Figur keinerlei stereotypische Elemente, man hat als Leser Mitleid, auf der anderen Seite aber feuert man sie an, möchte ihr unter die Arme greifen und bewundert diese äußerst selbstbewusste und starke Frau. Es gab noch einige Deuteragonisten, die ebenfalls eine tragende Rolle im Buch spielen, die, genauso wie unsere Hauptfiguren ans Herz wachsen und begeistern (vor allem am Ende, beim großen Finale!).

 

Fazit

Ich bin vollkommen begeistert von diesem Buch! Man sieht die Welt nach dieser tollen Lektüre mit ganz anderen Augen! Humorvoll, spannend, mit tollen Charakteren, ein flüssiger Schreibstil, mit schönen, kurzen Kapitel und aufheiternden Illustrationen und einer Pointe, die unglaublich wertvoll ist! Mehr als empfehlenswert!

Das Buch

Titel: Arthur und die Farben des Lebens

Autor: Jean-Gabriel Causse

Verlag: C. Bertelsmann

Format: Hardcover

Seiten: 288

ISBN: 978-3-570-10346-3

Preis: 20.00 €

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit C. Bertelsmann und enthält Werbung für "Arthur und die Farben des Lebens" von Jean-Gabriel Causse.

Bildquelle: © C. Bertelsmann | www.cbertelsmann.de |2018

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